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Roadtrip von Perth nach Exmouth Teil I

  1. Tag (23.03.) von Perth nach Jurien Bay

 

Juhu, heute koennen wir endlich unseren Campervan abholen. Maike und Nicole haben diesen bereits von Deutschland aus gebucht. Wir haben frueh aus dem Hostel aus gecheckt um auch noch ein Stueck fahren zu koennen. Nachdem alle Formalitaeten geklaert waren konnten wir endlich starten. Natuerlich mussten wir unserem neuem Gefaehrt auch einen Namen geben und wir haben den Campervan “Bella“ genannt. Jetzt ging es los auf den Indian Ocean Drive erst einmal Richtung Lancelin. Die Maedels wollten unbedingt auch die Pinnacles sehen, also sind wir in den Namburg National Park gefahren um uns die versteinerten Baeume anzusehen. Die National Park Gebuehr mussen wir ein einem Umschlag stecken und in einen Briefkasten einwerfe. Das ist gar nicht so einfach, wenn man 11 Dollar in Kleingeld zusammen kratzt und dann der Schlitz zu klein ist, aber am Ende haben wir es geschafft. Die Maedels waren ganz begeistert und nach unserer Rundfahrt durch die Pinnacles sind wir weiter nach Cevantes um uns einen Schalfplatz zu suchen, doch wir wollten nicht direkt neben einem Campingplatz schalfen. Wir haben uns dann den Sonnenuntergang am Srand von Cevantes angeschaut und unser Nachtlager haben wir auf einem Aussichtspunkt ein bisschen ab von der Strasse aufgeschlagen. Das erste mal kochen, seid die Maedels in Australien angekommen sind. Es gab lecker Spaghetti mit Champion-Sahne Sosse.   11 Sonnenuntergang mit Boot

 

2. Tag (24.03.) von Jurien Bay nach Kalbarri

 

Fruehstueck gab es an diesem Morgen in Jurien Bay und Maike und Nicole durfen Vegemite probieren. Der Geschmack von festem Maggie hat ihnen nicht so geschmeckt und das war nicht sehr ueberraschend.

Unsere Reise ging weiter auf dem Indien Ocean Drive ueber Leeman bis Dongara. Von dort aus fuhren wir weiter auf dem North West Coastal Highway ueber Greenough nach Geraldton. In Geraldton haben wir uns in der Touristeninformation etwas schlau gemacht und wollten diese gerade verlassen, als mir Malte ueber den Weg laeuft. Oh man, Australien ist echt ein Dorf. Malte habe ich zu Beginn meiner Australienreise in Perth kennen gelernt. Wir haben ein bisschen geschnackt und ich werde definitiv nicht auf einer Bananenplantage arbeiten, denn Malte hat da gerade gearbeitet und da sind mir eindeutig zu viele giftige Spinnen. Da bleibe ich doch lieber bei Schafen.

Die Landschaft durch die wir fuhren wirkte etwas trostlos, kaum guern, alles vertrocknet. Die Ajana Kalbarri Road hat uns weiter nach Port Gregory gefuehrt. Dort haben wir uns den Pink Lake angeschaut, der leider ein bisschen wenig Wasser hatte. Man konnte erahnen, dass der See pink ist wenn genuegent Wasser da ist.

Bella fuhr uns weiter bis nach Kalbari. Wir haben uns noch einige Aussichtspunkte angeschaut, doch leider konnten wir diese kaum geniessen, da die Fliegen super neryig waren. Die Fliegen kriechen einen in die Augen, Nase, Ohren und Mund. Das ist nicht sehr angenehm. Somit hiess es immer schnell aussteigen, ein paar Bilder machen und wieder rein in unseren Campervan.

Wir wollten uns das Geld fuer den Campingplatz wieder sparen wollten, haben wir etwas ausserhalb von Kalbari, auf dem Meanarra Hill Lockout unsere Nachtquartier aufgeschlagen. Von dort aus hatten wir einen schoenen Blick auf Kalbarri.   33 Maike und Nicole in Kalbarri

 

  3. Tag (25.03.) vom Kalbarri National Park zum Shell Beach

 

Frische Meerluft und wir sassen fast direkt am Strand und haben unser Fruehstueck genossen. Eigentlich wollten wir uns nach dem Fruehstueck die Pelikanfuetterung anschauen, Doch leider waren keine Pelikane in Sicht. Wir haben spaeter herausgefunden, dass die Pelikane im Urlaub sind. Toll, und das gerade wenn wir da sind.

Somit machten wir uns auf den Weg in den Kalbarri National Park. Doch um wirklich etwas von der einzigartigen Natur zu sehen, mussen wir eine 27 km lange ungepflasterte Strasse (unseaaled Road) ueberwinden. Eigentlich duften wir unseald Strasse gar nicht mit Bella befahren, da wir nicht versichert sind, aber wir haben es trotzdem gemacht. Die Fahrt hat zwar etwas laenger gedauert, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mit Flip-Flops, Kamera und einer Wasserflasche ging es zum Natures Window, direkt ueber dem Murchison River. Einfach atemberaubend. Wir konnten gar nicht genug bekommen, doch wir mussten irgendwann ja auch weiter. Auf dem 27 km langem Rueckweg, ja wir mussten die ganze Strecke wieder zurueck fahren, haben wir uns noch den Hawks Head und den Ross Graham Lockout angeschaut.

Ueber die Ajana Kalbarri Road sind wir wir auf den North West Coastal Highway gefahren. Hier faehrt man den Highway auch 300 km ohne auch nur ein Haus zu sehen. Alle paar 100 Kilometer ist dann ein Roadhouse. Irgendwann muss man ja auch Tanken. Als wir gerade so den Highway entlang fuhren, rennen mit einem Mal 2 kleine Ziegen ueber die Strasse, die ich fast ueberfahren haette. Zum Glueck waren die Kleinen schnell genug. Am Billabong Roadhouse haben wir dann unseren Campervan Bella gefuettert und uns ein Eis gegoennt. Warm genug war es ja.

Nach unserer Pause ging es weiter entlang an viel Nichts, ein paar Baeume, Straeucher und Kuehen Richtung Monkey Mia, das zur Shark Bay gehoert. Heute wollten wir eigentlich noch bis Denham fahren, doch die Dunkelheit kam zu schnell. Wir haben die ausgeschilderte Raststaette leider nicht gefunden und mussten somit auf dem Parkplatz vom Shell Beach uebernachten. Doch wir waren nicht die Einzigen, 3 andere Maedels haben dort auch uebernachtet.

Auch wenn wild campen in Australien nicht gestattet ist, vor allem in der Shark Bay World Heritage Area.   51 spring spring

 

4. Tag (26.03.) vom Shell Beach ueber Monkey Mia nach Carnevon

 

In aller fruehe, um 6 Uhr, haben wir uns auf dem Weg nach Monkey Mia gemacht, um uns dort die Delphine anzuschauen. Wir hoffen diese sind nicht auch im Urlaub. Dieses Mal hatten wir Glueck die Delphine waren da. Es war toll die Delphine im flachen Wasser herum schwimmen und spielen zu sehen. Als Highlight des Tages durfte ich zum Schluss auch noch einen Delphin fuettern. Ein tolles Erlebnis. 20 Kilometer von Denham, der westlichsten Stadt Australiens, haben wir uns Eagle Bluff angeschaut. Eagle Bluff ist eine kleine Bucht, mit klarem flachem Wasser, in der man sehr gut Haie, Schlidkroeten, Seekuehe oder auch Rochen sehen kann. Leider waren gerade keine Wasserbewohner da, doch es war trotzdem schoen.

Auf unserem Rueckweg haben wir nochmal am Shell Beach angehalten. Einfach atemberaubend. An anderen Straenden ist Sand, hier sind es Millionen von Muscheln und tuerkises Wasser. Die Muscheldecke ist 10 Meter dick. Die Muscheln wurden frueher zum verputzen von Haeusern verwendet.

Zurueck auf dem North West Coastal Highway ging es weiter Richtung Exmouth. Unseren naechsten Stopp haben wir am Wooramel Roadhouse gemacht. Gut, davor gab es auch nichts, wo wir haetten anhalten koennen. Am Strassenrand stehen immer lustige Schilder. Das wir nicht nur auf Kaengurus aufpassen sollen, sondern auch auf Kuehe. Und es stimmt auch, da stehen dann auch mal ein paar Kuehe am Strassenrand und kein Zaun weit und breit. In Carnevon haben wir dann den Campingplatz aufgesucht. Handys, MP3-Player und Kameraakkus muessen ja auch mal aufgeladen werden und eine richtige Dusche tut auch gut. Nachdem wir im Pool ein bisschen geplanscht hatten, gab es wieder lecker Nudeln, wie fast jeden Abend. Doch immer wieder lecker.  

14 ...

drueck euch Franzi 

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