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Roadtrip Teil II: Fraser Island

 

8. und 9. Tag (11.-12.12.)

 

Juhu heut geht’s los nach Fraser Island bei herrlichem Sonnenschein und nur ein paar Wolken am Himmel. Die Vorfreude war gross. Fraser ist die groesste Sandinsel der Welt. Auf der Insel darf man nicht im Meer schwimmen wegen der Haie, Quallen und Stroemung und auf Fraser leben Dingos.

8 Uhr haben sich alle Tourteilnehmer getroffen und und wir wurden in 3 Gruppen a 8 Personen eingeteilt. Jede Gruppe ein Auto und jeder der ueber 21 Jahre ist darf fahren. Die Rucksaecke wurden in die Autos verstaut und auf ging es zur Faehre die uns nach Fraser bringen sollte. Die Ueberfahrt dauerte ca. 30 Minuten und dann konnte das Abenteuer beginnen. Unser Tourguide Troy fuhr vorne weg und wir hinter her. Auf sandigen Wegen durch den Regenwald ging es zum Lake McKenzie. Einem glas klarem Suesswassersee, aus dem man sogar trinken kann. Dort haben wir uns erst einmal abgekuehlt und diesen unglaublich schoenen See genossen.

09 ich im Wasser

Zum Mittag gab es lecker Sandwichs in einem eingezaeuntem Bereich wegen der Dingos die auf Fraser leben. Am Nachmittag durfte ich dann das erste mal 4WD fahren am Strand. Mensch hat das Spass gemacht, mit 80 kmh am Strand entlang zu duesen. Erste Station am Strand war ein altes Schiffswrack und danach die Pinnacles (bunte Sandduenen). Und ist es zu glauben der Strand ist nicht nur eine Strasse sondern auch eine Lande- und Startbahn fuer Flugzuege, was wir dann auch gleich live mitbekommen haben. Echt verrueckt.19 ...beim Start

Am fruehen Abend ging die Tour in den eingezaeunten Campground (Campingparkplatz), wo wir jeweils zu zweit unsere Zelte aufbauen mussten. Tanja und ich haben uns also ans Werk gemacht und waren innerhalb von 10 Minuten fertig mit unserem Meisterwerk. Unsere Gruppe ist dann erst einmal in die Wueste um vielleicht einen Dingo zu sehen. Leider hatten wir kein Glueck.

32 keine Dingos weit und breitAls wir wieder in unserem Lager waren haben wir mit bei den Essensvorbereitungen geholfen. Es gab Steak, Bratkartoffeln, Champignon und frischen Salat dazu ein kuehles Bierchen oder Wein (je nachdem was sich jeder mitgebracht hatte). Mhhh, das war koestlich. 10 Uhr sind Tanja und ich kaputt ins Zelt gefallen.

Am naechsten Morgen wurden wir 6.30 Uhr von Troy geweckt. Es hatte angefangen zu regnen, doch das sollte unserer Stimmung nicht schaden. Wir haben unsere Zelte wieder abgebaut und in den Autos verstaut. Zum Fruehstueck gab es Spiegeleier, Bacon, Pancake, Cornflakes, Joghurt, alles was wir lange nicht mehr hatten. Es war toll. Im Regen ging es dann zum Indian Head, ein grosser Felsen, von dem man ins Meer gucken kann. Mit Flip Flops sind wir den matschigen Weg nach oben gelaufen. Wir haben eine Schildkroete, einen Rochen und einen Babyhai entdeckt. Als wir wieder unten waren haben wir uns im seichten Wasser den Matsch von den Fuessen gewaschen damit es danach gleich weiter gehen konnte. Wieder am Strand entlang war unser naechster Halt die Champagne Pools.

49 da darf man auch drin baden

Das sind vom Meer abgetrenntes Salzwasserpools, in denen man auch ohne Gefahr schwimmen kann. Da wir aber reichlich Wasser von oben hatten sind wir nicht baden gegangen, denn mittlerweile regnete es wie aus Eimern. Das war aber noch nicht alles fuer diesen Tag. Wieder mit den 4WDs an den Strand, wobei man kaum noch Meer und Strand voneinander unterscheiden konnte und immer schoen aufpassen, das keiner stecken bleibe. Was natuerlich nicht ausgeblieben ist und dann die jeweiligen Insassen anschieben mussen. Eli Creek war das naechste Highlight. Ein kleiner Fluss der am Strand endet mitten im Regenwald und wie passend das es auch geregnet hat.51 Eli Creek

Mittag gab es an einer kleinen ueberdachten Raststaette. Heute Wuerstchen, Sandwichs, Salat und alles was noch uebrig war.

Auf dem Programm stand nun eigentlich Lake Wabby. Allerdings muss man zu diesem ½ Stunde hin laufen und dann auch wieder zurueck und das im stroemendem Regen. Ich habe mich dazu entschieden nicht zum Fluss zu laufen und stattdessen lieber einen Kaffee trinken zu gehen, so wie die meisten der Gruppe. Nur einige Wenige sind zum Fluss gelaufen. Wir haben Sie abgesetzt und Punkt 4 Uhr wieder eingesammelt. Nur bloed das unser Auto nicht mehr angesprungen ist. Doch nach kraeftigem Schieben ist war es doch so nett und ist wieder 59 alle anschiebenangegangen. Motor lief wieder also schnell zur Faehre, diese sollte genau 5 Uhr ablegen und wir hatten noch eine 45 minuetige Fahrt vor uns. Vor lauter Regen hat man am Strand kaum noch etwas gesehen. Es ging den Strand hinauf durch den tiefen klebrigen Sand. Tanja sass am Steuer und hat es super gemacht. Wir sind nicht im Sand stecken geblieben. Doch das letzte Auto hatte Schwierigkeiten und somit mussten wir warten bis das Auto wieder rollte. Weiter ging die Fahrt durch den Regenwald, die sich als Schlammschlacht und Schlitterpartie herausstellte. Wir sind durch den Matsch gerutscht und das Wasser spritzte bis zum Dach, das war ein Spass und Tanja hat das Auto super gefahren. Die Bedingungen wurden auch noch haerter, als unsere Scheibenwischer nur noch sporadisch funktionierten, doch dann war auch schon die Faehre in Sicht. Puhhh, wir haben es gerade rechtzeitig noch geachafft. Danke Tanja, dass wir nicht stecken geblieben sind. Unser Auto mussten wir die waehrend der Ueberfahrt anlassen, da die Batterie nicht mehr richtig laeuft. Am Festland angekommen hatten wir noch eine halbstuendige Fahrt vor uns. Nun funktionierte bei uns nur noch der Motor, kein Scheibenwischer, kein Blinker, kein Licht und das bei sintflutartigem Regen. Geblinkt haben wir mit unsren Armen, Fenster runter und Arm raus, wie beim Fahrrad fahren, Tanja rechts und ich links. Hat super geklappt. Tanja hat uns sicher bis nach Hervey Bay zurueck gebracht.

11 wieder durch den Wald

Der Campingparkplatz vom Hostel stand fast komplett unter Wasser und uns wurde schon berichtet das einige Strassen schon gesperrt sind vor allem Richtung Norden. Gut Tanja und ich hatten eh keine Wahl und haben die Nacht noch in Hervey Bay verbracht und wollten dann den naechsten Tag abwarten. Die Wettervorhersagen sahen nicht gut aus, es sollte die naechsten Tage so weiter regnen. Nun gut erst mal schalfen und dann schaun wir was der naechste Morgen bringt.

 

Die ganze Insel gehoert zu einem grossem National Park :)

 

Fazit: Es war eine geniale Tour und diese waere ohne den Regen am 2. Tag nur halb so lustig gewesen.

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